Samstag, 5. Januar 2008

Engelwünsche

Engeltage

Manchmal wünsche ich
ein Engel käme und
nähme mich in die Arme,
wenn andere
mir die kalte Schulter zeigen.

Manchmal wünsche ich,
ein gutes Wort dringt an mein Ohr,
wenn die schlimmen Nachrichten
meine Seele lähmen.

Manchmal wünsche ich mir
einen freundlichen Blick
der mir begegnet,
wenn Blicke mich schneiden
und wir einander anstarren.

Manchmal wünsche ich mir
einen Engel
der mich an die Hand nimmt
und mich mit einem Händedruck spüren lässt:
Ich bin mit Dir und für Dich.
(NN)



Engelwünsche
Möge dich ein Engel begleiten,
zu deiner Rechten und zu deiner Linken
damit du bewahrt bleibst
vor den Angriffen derer,
die es nicht gut mit dir meinen.

Möge ein Engel unter dir stehen,
um dich zu tragen,
wenn du keinen festen Boden
mehr unter dir spürst.

Möge ein Engel in dir sein,
um deine Tränen zu trocknen
und dein Herz
mit dem Licht der Zuversicht zu
erhellen.

Möge ein Engel über dir sein,
um dich zu behüten
vor den alltäglichen Gefahren,
damit kein Unheil dein Leben bedroht.

Mögen dich alle Engel des Himmels
mit ihrem Segen erfüllen und umhüllen
an allen Tagen deines Lebens
und in jeglicher Nacht.
Möge dich ein Engel berühren
im Vorübergehen und
deine Zaghaftigkeit beflügeln,
deine Gedanken erhellen,
deine Seele erleuchten und
deine Schritte stärken auf dem Weg zur
Begegnung mit dir selbst.

Möge ein Engel vor dir hergehen
und dir die Richtung weisen,
in der du Erfüllung findest
Schritt für Schritt.

Möge ein Engel hinter dir stehen,
um dir den Rücken zu stärken,
damit du aufrecht
und wahrhaftig leben kannst.
(Christa Spilling-Nöke)

Mittwoch, 11. Juli 2007

Wir wollten doch nur Spielen

Wir wollten doch nur Spielen
wollten uns die Zeit vertreiben
gemeinsam Single sein
ohne Verbindlichkeiten,
nur den Moment genießen,
ohne nachzudenken sich treiben lassen.
Wir waren uns so nah und so vertraut
erlebten Momente so intensiv und schön.

Nun stehen wir vor den Scherben unserer Freundschaft
Jeder ganz für sich allein
wissen nicht wie es weitergeht
Ich vermisse Dich!

Denn miteinmal war es anders,
Verbranntest dir die Finger an meiner Haut
„Hast du die nächsten Jahre schon was vor?“
„Ich möchte ein Kind mit dir“
Sätze so schön, doch nicht für meine Spielregeln gebaut.

Nun stehn wir vor den Scherben unserer Freundschaft.
Jeder ganz für sich allein.
Du wolltest mehr Gefühl , ich sagte nein.
Wissen nicht, wie es weitergeht
Ich vermisse dich.

Kerzen leuchten in meinem Fenster und du glaubst ich habe Besuch,
dabei mache ich mir doch nur meinen Moment schön,
meinen Moment ganz allein.
Habe Angst dich zu treffen und dir in die Augen zu schaun
Ich habe dich verletzt und das tut mir leid.
Ich habe Respekt vor deinen Gefühlen und möchte warten.
Möchte warten auf dich um eine neue Freundschaft zu beginnen.

Und so stehn wir vor den Scherben unserer Freundschaft,
jeder ganz für sich allein,
ich möchte dass es weitergeht
auf einem neuen Weg
Ich vermisse Dich.


24.11.04 Ynnette
inspiert durch das Lied „Das Spiel“ von Annett Luisan

Gottseidank haben der Mann, um den es in diesem text geht und ich die Kurve bekommen. Es mußten einige Monate vergehen, doch wir haben es geschafft und ich bin dankbar eine so tiefe Freundschaft mit ihm haben zu dürfen.

Donnerstag, 21. Juni 2007

...

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Sonntag, 1. Oktober 2006

Für P.

Man könnte meinen,
die Zeit mit Dir war zu kurz,
um mein Herz zu berühren
doch dem ist nicht so.
Ich denke an Dich
und so erstaunlich es sein mag:
Ich vermisse Dich
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mit einem Adrenalinkick tratest Du in mein Leben.
In sechzehn Metern hing ich am Seil,
Du an der anderen Seite
gabst mir das Vertrauen,
für das Neuland in der Höhe.
Du hieltest mich.
Mit einer Träne wurde es ruhig um Dich.

Nur wenige Tage
Nur eine Nacht
Die Umarmung zog wie ein Stromschlag
durch meinen Körper.
Schon lange nicht mehr gefühlt.
"Schatz", "Verlieben", "Beziehung"
- zu schnell, zu viel, zu neu.

Nun ist es ruhig
zu ruhig
Ein Kratzer, ein Anklopfen
an meinem Herzen ist geblieben.
Deine Worte, Deine Stimme
ich war ganz Ohr
Nun ist e leise
ruhig, zu ruhig

Ich war neugierig auf Dich
Dein Leben, Dein Denken, Dein Fühlen
Nun versuche ich mich zu Erinnern
es ging alles so schnell
Erinnere mich an das was geblieben ist
in mir von dir
Um die Zeit zu überbrücken
bis ich Dich wiedersehe.


Für P.
(30.09.06)

Freitag, 24. März 2006

Bloggerlesung in Mainz

Ich freu mich wie ein Keks und fühle mich geehrt:
1-Mainzer-bloglesung

Sonntag, 12. März 2006

Frühjahrsputz

Beginnt man eine Homepage weiß; man manchmal noch nicht in welche Richtung man in der Darstellung tendiert. Eine Weile habe ich diese Seite komplett ruhen lassen. Nun beim Durchschauen erinnerte es mich mehr an eine Linksmamlung, als an eine Darstellung meiner Selbst, bzw einer Darstellung meiner vielen Interessen.
Copy & past kann ja jeder, Selbermachen ist individuell.

So habe ich viele Dinge gelöscht und möchte mich in der nächsten Zeit hauptsächlich meinem Blog und dem Lauscher widmen.

Dem Leser wünsche ich dennoch viel Spaß und freuen tue ich mich allemal über Kommentare, Verbesserungsvorschläge und Grüße von Euch
-----

Samstag, 7. Januar 2006

merlin + finchen

Merlin und Finchen
merlin1 finchen kratzbaum2




Unzertrennlich,

Kätzchen, 6 Monate und Kater, 4 J., verschmust, kastriert, suchen liebevolles Zuhause....




So stand es also in der Zeitung, während ich nach meinem Umzug auf der Suche nach meinen neuen Mitbewohnern war.

Als mein damaliger Freund und ich die beiden nun im Taunus bei einer Tierschützerin anschauten kamen mir zwar Zweifel auf, doch den Anblick der beiden in die Ecke gekuschelten Katzen konnte ich nicht vergessen. "Schau doch noch mal im Tierheim, da findest du bestimmt Katzen die zutraulicher sind." Das Argument war sicherlich wichtig, doch mag es wirklich so sein, das die Tiere sich den Menschen aussuchen und nicht umgekehrt.

Die Tierschützerin wollte, das ich eine Nacht über die Entscheidung schlafe.

Doch auch am nächsten Tag hatte sich mein Wunsch eigentlich nur gefestigt. So wurde mir von der energischen Dame-mit-merkwürdiger-Katzenausstrahlung die Beiden nachhause gebracht.

Die Namen waren eigentlich schon vorher da gewesen: "MERLIN" und "FINCHEN". Beide wurden für die nächsten 2 Wochen in die Küche einquartiert. Ich hatte Urlaub und konnte mich so intensiv um beide kümmern.

Zur Vorgeschichte der beiden wurde mir erzählt, dass Merlin von einer Familie zurückgelassen wurde mit ganz vielen anderen Katzen. Merlin sei der Cheffe in der Gruppe gewesen, sei jedoch vom Futternapf zurückgetreten, um die jüngeren Katzen fressen zu lassen.

Finchen kommt von einem Bauernhof aus Taunusstein. Dort sei es noch üblich frisch geborene Katzen gegen die Wand zu werfen. Doch der Wurf von ihr wurde wohl zu spät gefunden. Ihr Bruder war so scheu, das er gar nicht mehr vermittelbar war. Finchen selber wirkte sehr scheu und würde wohl auch so bleiben. Ich überlegte mir in der folgenden Zeit öfter, was sie wohl für Erfahrungen mit Menschen gemacht haben muss, um scheu zu sein.



Die nächsten 2 Wochen saß ich also mehrere Stunden in der Küche auf dem Boden , las ein Buch und sprach mit den beiden. Nach einer Woche traute sich zuerst Merlin später dann auch Finchen wieder aus ihrer Box heraus, nachdem ich die Küche betreten und mich gesetzt hatte. Ich lockte beide mit Futter und sprach beruhigend auf sie ein.

Die Geduld lohnte sich. Nach den 2 Wochen lies ich die Küchentür das erste mal auf und beide erkundeten die Wohnung, suchten sich neue Verstecke, verkrochen sich aber nicht mehr so oft. Zu den Plätzen die für mich bis heute "Tabu" sind gehören der Platz unter der Küche, unter meinem Bett und der Kratzbaum. Hier fasse ich die Katzen bei de nicht an und lasse sie dort in Ruhe.

Auf der Suche nach neuen Plätzen war gerade Finchen sehr erfindungsreich. Wollte sie ihre Ruhe vor Merlin haben sprang sie auf meinen Schlafzimmerschrank und kruschelte dort herum. Hier endstand wohl auch der Name "Rumpelfine". Merlin hat von einem Freund den Namen "Graf Zahn" erhalten, da er sich manchmal verschmust mit seinen Eckzähnen an einem reibt.


finchen fensterbankBeide machten in den 4 Jahren, in denen wir nun hier zusammenwohnen riesige Fortschritte. Finchen durfte ich in diesem Frühjahr das erste mal streicheln - nur mal so ganz kurz beim Füttern, aber immerhin. Ja ! mir schossen Tränen in die Augen, so freute ich mich über diesen (kleinen) Riesenschritt.

Merlin war früher nur sichtbar, wenn nicht mehr als 2 Menschen in der Wohnung waren. Mittlerweile turnt er beim Siedlerspielen durch das Spielfeld und holt sich bei meinen Freunden abwechselnd seine Streicheleinheiten, auch wenn 6 Leute anwesend sind.

Gerade zwischen Merlin und mir hat sich eine tolle "Freundschaft " aufgebaut. Er scheint wirklich etwas magisches zu haben. Er spürt genau, wenn es mir mal nicht so gut geht und ist sofort bei mir. Er ist ein so toller Krankenpfleger! merlin schreibtisch1Arbeite ich am PC - was nicht selten vorkommt - liegt er neben dem Schreibtisch auf seinem Stammplatz und erinnert mich von Zeit zu Zeit das er da ist. Auch nimmt er es mir nie übel, wenn ich mal ein paar Tage weg bin. Eine liebe Nachbarin kümmert sich um beide Monster und Merlin kommt danach auf mich zu, als wäre ich nur arbeiten gegangen.
oder er sitzt halt direkt bei mir

finchen feFinchen habe ich vor 2 Jahren über einen längeren Zeitraum mit einer Bachblütenmischung behandelt. Katzen kann man wohl nicht beeinflussen und so funktioniert der Plazeboeffekt nicht . Ich glaubte ja am Anfang auch nicht recht dran, aber unversucht wollte ich es nicht lassen. Und siehe da.... Selbst Freunde von mir - die davon nichts wussten bemerkten eine Wesensveränderung.

merlin schreibtisch2Natürlich wird sie mir nie vor Freude um die Beine streichen und schnurren, aber sie ist weniger schreckhaft, frisst mir aus der Hand und legt sich auch mal auf mich und schläft auf meinen Beinen.




Ich bin wirklich dankbar für beide und das sie mich gefunden haben.
-----

Freitag, 6. Januar 2006

Ich habe gelernt

Ich habe gelernt, dass Du niemanden dazu bringen kannst, Dich zu lieben.
Alles was Du tun kannst ist, jemand zu sein, den man lieben kann.
Der Rest liegt an dem anderen.

Ich habe gelernt, egal wie viel ich mich kümmere,
manche Menschen kümmert es nicht.

Ich habe gelernt, dass es lange braucht Vertrauen aufzubauen,
aber nur Sekunden um es zu zerstören.

Ich habe gelernt, dass im Leben nicht zählt was Du hast,
sondern wen Du hast.

Ich habe gelernt, dass Du Dich nicht mit dem Besten,
das andere geben können, vergleichen solltest,
sondern mit dem Besten, das Du selbst geben kannst.

Ich habe gelernt, dass es nicht wichtig ist, was Leuten passiert,
sondern was sie daraus machen.

Ich habe gelernt, dass Du impulsiv etwas machen kannst,
was Dir für den Rest Deines Lebens Kopfschmerzen bereitet.

Ich habe gelernt, dass es lange dauert,
die Person zu werden, die ich wirklich sein möchte.

Ich habe gelernt, dass man immer jemanden mit lieben Worten verlassen sollte.
Es könnte das letzte mal sein, dass du ihn siehst.

Ich habe gelernt , dass du noch lange weitermachen kannst,
nachdem Du dachtest, es geht nicht mehr.

Ich habe gelernt, dass wir immer verantwortlich sind
für das was wir tun, egal wie wir uns fühlen.

Ich habe gelernt, dass entweder Du Deine Einstellung steuerst, oder sie Dich.

Ich habe gelernt, dass es Übung braucht, Verzeihen zu erlernen.

Ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die Dich aufrichtig lieben,
aber nicht wissen, wie sie es zeigen sollen.

Ich habe gelernt, dass manchmal die Leute,
von denen Du erwartest einen Tritt zu bekommen
wenn Du ganz unten bist,
diejenigen sind, die Dir beim Aufstehen helfen.

Ich habe gelernt, dass Reife mehr damit zu tun hat,
was für Erfahrungen Du gemacht hast und was du daraus gelernt hast,
als damit, wie viel Geburtstage Du schon gefeiert hast.

Ich habe gelernt, dass es nicht immer reicht, wenn andere Dir verzeihen.
Manchmal musst Du lernen, Dir selber zu verzeihen.

Ich habe gelernt, dass egal wie sehr Dein Herz gebrochen ist,
die Welt sich wegen Deines Kummers nicht aufhört zu drehen.

Ich habe gelernt, dass unser Hintergrund und gewisse Umstände uns darin beeinflusst haben können, was wir sind,
aber wir sind letztendlich alleine dafür verantwortlich, wer wir sein werden.

Ich habe gelernt, dass wenn zwei Menschen sich streiten,
das nicht bedeutet, dass sie sich nicht lieben.
Und nur weil sie sich nicht streiten,
bedeutet es nicht, dass sie es tun.

Ich habe gelernt, dass zwei Leute, die genau die gleiche Sache betrachten,
etwas total unterschiedliches sehen können.

Ich habe gelernt, dass jene, die ungeachtet der Konsequenzen aufrichtig mit sich selber sind,
im Leben weiter kommen.

Ich habe gelernt, dass egal wie viel Freunde Du hast,
wenn du ihre Stütze bist, wirst Du Dich einsam und verloren fühlen in den Zeiten,
in denen Du sie am meisten brauchst.

Ich habe gelernt, dass Schreiben sowie Reden
emotionalen Schmerz erleichtern kann.

Ich habe gelernt, dass, obgleich das Wort Liebe viele unterschiedliche Bedeutungen hat,
es an Wert verliert, wenn es übermäßig benutzt wird.
.
(von N.N.)
Gefunden auf einem Profil einer Singleseite
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